WM 2018 Ostrów

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Sonntag, 22. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Die Preisverleihung stand bei brütender Hitze über den Mittag an. Sehr viele Redner bedankten sich bei allen Beteiligten bevor die Preise an die besten Segelflugpiloten der Welt übergeben wurden. Anschliessend an die Verleihung machte sich alle Schweizer Teammitglieder auf den weiten Nachhauseweg. Die Resultate der Schweizer und aller anderen Piloten können auf Soaringspot angeschaut werden.

Samstag, 21. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Das Wetter war wie am Tag zuvor sehr schön mit vereinzelten Wolken. Daher wurde gutes Flugwetter erwartet. Die Rennstask gegen Südost- und west waren je nach Klasse 400 km bis 500 km weit. Damit war dies die grösste Distanz, die an diesem Wettbewerb geflogen wurde. Die Piloten kamen zu Beginn gut vorwärts, nur gegen den frühen Abend, als die Thermik nachliess wurde es anspruchsvoller. Während die Piloten noch in der Luft waren wurden schon die ersten Vorkehrungen für die Heimreise gemacht. Das Schweizer Camp wurde nach der Landung aller Piloten vollständig abgebaut, die Flieger verladen und für den Heimweg vorbereitet. Am Abend stand noch die «Farewell Party» an. Alle Teammitglieder entschieden sich jedoch eher früh ins Hotel zurückzukehren, da am nächsten Tag nach der Preisverleihung eine weite Heimreise anstand.

Freitag, 20. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Heute schien endlich wieder mal die Sonne. Der Himmel erstrahlte blau mit wenigen Cirren und Altocumuli. Die Renntasks welche gegen Südosten führten waren je nach Klasse 300 km bis 360 km lang. Um 12:00 Uhr wurden die ersten Piloten geschleppt. Zu Beginn fehlte noch die Thermik, gleichzeitig durfte aber auch nicht zu lange abgewartet werden, da die Thermik vorhergesagt wieder früh aufhören würde. Leider erwischte es dabei einen Schweizer Piloten der Standard Klasse. Er landete 31km (Luftlinie) entfernt in einem Feld mit weichem Sandboden, sodass er ziemlich schnell abgebremst wurde. Gegen 21:00 Uhr waren Pilot und Crew wieder zurück auf dem Flugplatz. Insgesamt landeten heute 22 Piloten aussen. Die restlichen Schweizer Piloten kehrten mit mehr oder weniger Mühe auf den Flugplatz zurück.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Die Wolken waren wieder nicht bereit ein paar Sonnenstrahlen durchzulassen. So langsam gingen die Ideen aus was man bei schlechtem Wetter machen konnte. Die einen erkundeten wieder Ostrow, andere gingen shoppen oder suchten sich ein Platz zum Jassen. Am Abend genossen wir ein gemeinsames Nachtessen im Team.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Das Wetter erlaubte wiederum keine Aufgabe. Daher wurden wieder Alternativprogramme gesucht. Die einen gingen in einen Aquapark, andere wiederum schauten sich Ostrow an.

Dienstag, 17. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Heute war Ruhetag, dies wurde schon am Abend zuvor mitgeteilt. Daher konnten wir ohne Stress in den Tag starten. Das Wetter war sehr regnerisch, was Aktivitäten ausserhalb des Hotels nicht sehr attraktiv machten.

Montag, 16. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Das Wetter war am Morgen teilweise bewölkt mit hohen Wolkenfelder. Die Flieger sollten um 11 Uhr geschleppt werden, dem war aber wie erwartet nicht der Fall. Nachdem wiederum ein Teamcaptain Briefing angesetzt wurde und die Task verkürzt wurden, konnten die ersten Piloten gegen 12:20 Uhr in den Himmel geschleppt werden. Die Piloten mussten wieder einen Renntask absolvieren. Da es gegen 14 Uhr auf dem Flugplatz schon leicht regnete und eine breite Front in Anmarsch war, musste damit gerechnet werden, dass auch die Piloten früher oder später damit in Konflikt kommen. Für die Piloten war der Task daher sehr anspruchsvoll. Beide Piloten der Standard Klasse und einer der 15 Meter Klasse kürzten am Ende ab und landeten sicher auf dem Flugplatz. Leider sind beide Piloten der Club Klasse und der zweite Pilot der 15 Meter Klasse aussengelandet. Alle Piloten sind dabei sicher gelandet und lagen zwischen Ostrów und Kalisz in einem Feld. Somit konnte leider kein Schweizer Pilot die Aufgabe komplett abfliegen. Am Schluss waren es insgesamt 50 Piloten, welche eine Aussenlandung machen mussten.

Sonntag, 15. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Der Himmel erstrahlt an diesem Sonntagmorgen blau, was leider für eine nicht so gute Thermik sprach. Die Organisatoren waren wohl sehr zuversichtlich für diesen Tag, da das Briefing und Start um eine halbe Stunde als normal vorgelegt wurde, nur um anschliessend den Start um gesamthaft 1h 30 min nach hinten zu verschieben. Zuerst waren Renntask gegen Osten und Westen ausgegeben worden. Diese wurden jedoch kurz vor dem Start bei einem Teamcaptain Briefing noch angepasst und verkürzt. Die neuen Tasks führten nur noch gegen den Osten. Die Piloten hatten zum Teil Mühe an Höhe zu gewinnen, bis auf dem letzten Abschnitt wo eine Wolkenstrasse den Piloten half. Um 18:00 Uhr war der letzte Schweizer Pilot zurück auf dem Flugplatz.

Samstag, 14. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Das Wetter war am morgen besser als angenommen. Die Tasks wurden erstellt, alle Klassen haben einen race task und führten gegen Westen. Die Starts wurden mehrmals verschoben, schlussendlich gab es um 12:00 Uhr nochmals ein Teamcaptain Briefing, es wurden kürzere Tasks vergeben da das Wetter nicht ganz mitspielte. Um 12.15 Uhr wurden die ersten hochgezogen. Am Boden und in der Luft blies ein starker Wind, sodass die Piloten beim Kreisen immer abdrifteten. Als Start wurde ein «designated start interval» von 10 Minuten eingesetzt. Dies führte dazu, dass zum Teil der ganze Pulk zeitgleich abflog und es für die Piloten eng wurde in der Luft. Auf dem Gegenwind Abschnitt konnten sie sich gut in der Luft halten, erst später erfuhr das Schweizer Team in der Standard-Klasse die erste Aussenlandung während den Wertungstagen. Pilot und Flugzeug sind gut auf einem Feld aussengelandet. Kurz nach der letzten Landung unserer verbleibenden Piloten auf dem Flugplatz setzte starker Regen und Gewitter ein. Kaum war es vorbei wurden schon die ersten Vorkehrungen für den «international evening» getätigt. Typisch schweizerisch gab es von unserer Seite her Raclette. Das Team genoss den nun wieder fast wolkenlosen Sommerabend mit gutem Essen und Getränk.

Freitag, 13. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Nachdem auch wieder vor dem Frühstück der ganze Tag neutralisiert wurde, musste wieder ein Ersatzprogramm gesucht werden. Da es zum Teil sehr stark regnete musste es etwas drinnen sein. In Kalisz wurde eine Go-Kart Bahn gefunden, welche sogleich auch getestet wurde. Wir waren nicht die einzigen, auch Teilnehmer aus Deutschland und Österreich waren dort anzutreffen. Andere nutzten die freie Zeit zum shoppen oder lernen für Prüfungen.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Das Wetter sah am Morgen besser aus als am Tag zuvor angekündigt wurde. Nach dem Meteo Briefing war jedoch schnell klar, dass der Schein trügt. Für den Mittag war Regen und später auch mögliche Gewitter auf dem Gebiet der ausgeschriebenen Tasks angekündigt. Trotzdem schien ab und zu die Sonne zwischen den Wolken hindurch. Der Start der ersten Klasse wurde relativ schnell um eine halbe Stunde auf 11:45 Uhr verschoben. Jedoch konnte auch dieser Zeitpunkt nicht eingehalten werden. Der Start wurde mit 12:05 Uhr neu angesetzt und ein Teamcaptain Briefing einberufen, die Task wurden angepasst. Sie wurden verkürzt und führen näher am Flugplatz vorbei. Nachdem der Start weitere 15 Minuten nach hinten geschoben wurde, starteten die ersten Schleppflugzeuge mit Segelflieger «pünktlich» um 12:20 Uhr. Auch die zwei Schweizer Piloten der Club Klasse wurden geschleppt, fanden jedoch keine guten Aufwinde. Das Wetter verschlechterte sich und es begann zu regnen. Schlussendlich wurde während dem Schlepp der nachfolgenden Standard Klasse der ganze Tag gestrichen. Alle Piloten landeten darauf wieder sicher auf dem Flugplatz.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Noch nicht einmal das Hotelzimmer für das Frühstück verlassen, schon war bekannt, dass heute wegen dem Wetter wieder keine Aufgabe stattfindet. Im Team-Gruppenchat wurde daher diskutiert, was an diesem freien Tag angestellt werden soll. Hoch im Kurs stand der Besuch des 1h 15 min entfernten Breslau/Wroclaw. Schlussendlich waren wir neun Personen, die sich auf den Weg in Richtung der südwestlich gelegenen Kulturhauptstadt Europas vom Jahre 2016 machten. Die anderen erkundeten entweder die Gegend um Ostrow oder machten sich sonst einen gemütlichen Tag. In Breslau wurden die schönen alten Häuser mit ihren verschieden farbigen Fassaden und viele Kirchen bestaunt. Auch wenn es zwischenzeitlich kräftig regnete war es ein schöner Tag mal abseits vom Flugplatz.

Dienstag, 10. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Schon der Blick aus dem Hotelzimmer versprach kein gutes Flugwetter. Dies wurde beim Wetter Briefing auch bestätigt. Trotz angesagtem Regen und vielleicht Gewitter blieben die Tasks aktiv. Kurz nach dem Briefing fing es dann auch schon an zu regnen und der Start wurde zum ersten Mal nach hinten verschoben. Gegen 11:50 Uhr wurden alle Tasks per Funk gestrichen. Daher wurden die Flieger wieder vom Grid geholt und der Nachmittag stand allen zur freien Verfügung.

Montag, 09. Juli 2018

Pilotensicht des 2. Wettkampftages, Bericht von Mike Hürlimann

Nach dem wir gestern festgestellt hatten, dass die Teamfliegerei keine Vorteile bringt bei schnellem Wetter, war unser Plan zusammen mit einer starken Gruppe abzufliegen und da aktiv mitzufliegen. Schlussendlich war es dann aber doch nicht so einfach hinter der Startlinie rechtzeitig am richtigen Ort zu sein wodurch wir die Polen, Südafrikaner und Franzosen knapp verpassten. So entschlossen wir uns sofort abzufliegen um vielleicht ein paar Flieger einholen zu können. Es sind dann aber diverse Flieger mitgekommen, so dass sich ein kleiner Pulk bildete, den ich auf der ersten Hälfte des ersten Schenkels anführte. Irgendwann kam dann noch Michael Rass nach vorne, ein Kollege aus Österreich, wodurch wir sehr schnell unterwegs waren. Wenn man dynamisch viel mitnehmen kann merkt man deutlich, dass die Flieger einen Leistungsunterschied haben, so hatte Nico Jägli einen grösser werdenden Rückstand. So waren an der ersten Wende dann Thomas Gostner, Michael Rass und ich vorne und konnten uns vom Pulk absetzen. Wir flogen relativ unabhängig voneinander zur zweiten Wende im Westen, welche wir auch fast ganz ausflogen, trotz der Cirren. Durch eine leicht frühere Wende konnte Nico wieder aufschliessen, so dass wir im schwächeren Gebiet wieder zusammen waren. Die Idee war, dass wir die dritte Wende einfach nehmen können und nicht zwischen Lufträumen hindurch zirkeln müssen. An der dritten Wende wurde die Thermik durch die abnehmende Sonneneinstrahlung bereits um 16:00 Uhr schwächer, so mussten wir schauen, dass wir oben bleiben und rechtzeitig nach Hause kommen. Der Endanflug verlief dann problemlos und bot genügend Reserven um den Schnitt zu optimieren.

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Am zweiten Wertungstag stand mit einem Task von jeweils 3h 30 min eine etwas längere Strecke für alle Klassen an. Da das Wetter bei Schleppbeginn um 11 Uhr noch recht gut war, jedoch gegen den Abend wieder eine Verschlechterung vorhergesagt wurde, waren auch heute die Piloten zu einem frühen Abflug gezwungen. Mit dem Startbeginn der Club Klasse gegen 12:10 Uhr erwarteten wir die ersten Schweizer Piloten wieder gegen 16 Uhr zurück auf dem Flugplatz. Nachdem der letzte Pilot gegen 16:55 Uhr gelandet ist stand noch ein kurzes Debriefing an, bei dem wie jeder Tag zuvor die Flüge kurz besprochen wurden. Die Piloten sind mit ihren Flügen zufrieden, bestimmte Situationen wurden jeweils kurz diskutiert. Ob das Wetter auch einen Flug am 3. Tag zulässt wird sich morgen zeigen.

Sonntag, 08. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Am ersten Wettbewerbs Tag, nachdem am Samstagabend viele früh ins Bett gingen waren alle Piloten und Helfer am Morgen sehr motiviert für den ersten Wertungstag. Die Flieger wurden nach Ankunft am Flugplatz direkt bereit gemacht und ins Grid gestellt, da nach dem Briefing mit Beginn um 10 Uhr keine Zeit mehr dafür vorhanden ist, wenn um 11 Uhr das Grid schon geschlossen wird und die ersten Flieger hochgezogen werden. Das schleppen ging leider eher langsam voran. Um 12:40 Uhr war der letzte Schweizer Pilot in der Luft. Die Tasks aller Klassen führten gegen Osten mit je einer Zeit von 2h 30 min. Das Wetter sieht gut aus, kann sich jedoch gegen den späteren Nachmittag ändern. Die Piloten sind sich daher einig, dass sie nicht allzu lange auf einen Abflug warten wollen. Nahezu problemlos fliegen sie ihre Tasks ab und der letzte Flieger landet um 16:45 Uhr wieder auf dem Flugplatz. Nach einem gemeinsamen Abendessen waren alle wieder genug früh zurück im Hotel, um sich vom ersten Tag auszuruhen.

Samstag, 07. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Am Tag der Eröffnungszeremonie fanden die Trainingsflüge nur auf Anmeldung bei der Wettbewerbsleitung statt. Keiner unserer Piloten wollte jedoch ein Training fliegen und so nutzte das Team die freie Zeit, um die Gegend um Ostrow zu erkunden. Als Beispiel statteten einige dem nahe gelegenen Städtchen Kalisz einen Besuch ab. Um 17 Uhr versammelten wir uns vor dem Hotel und bewegten uns Richtung Startpunkt der Eröffnungszeremonie. Alle Teilnehmer der WGC trafen sich vor der St. Antoni Kirche in Ostrow für einen Marsch zum Hauptplatz, wo die offizielle Eröffnung stattfand. Nach der namentlichen Nennung aller Teamcaptains und 30 Minuten Ansprachen auf Polnisch, welche nur zum Teil auf Englisch übersetzt wurden, war dieser Part auch vorbei. Gemeinsam genossen wir ein gutes Nachtessen in einem Restaurant wenig ausserhalb von Ostrow. Für den 1. Wettbewerbstag ist das Briefing um 10 Uhr angesetzt, mit Grid closing und Schleppbeginn um 11 Uhr.

Freitag, 06. Juli 2018

Bericht von Stefan Seeger, Luca Urban

Liebe LeserInnen, nun ist es so weit! Wir (Luca und Stefan) übernehmen ab sofort die Tastatur und schreiben für Euch die weiteren Berichte sowie Social-Media Posts auf Instagram und Facebook! Letzten Freitagabend, nach dem Flug von Zürich nach Breslau/Wroclaw und einer Fahrt vom Flughafen zum Hotel, stiessen wir zum Team welches sich hier schon gut eingelebt hat. Wir freuen uns auf die kommenden 14 Wettbewerbstage.

Freitag, 06. Juli 2018

Bericht von Urs Zimmermann

Der Wetterbericht verlief heute etwas pessimistischer als gestern, dennoch wird geflogen. Der Task flog lediglich Tizian, der Rest nutzte die Zeit, um die Gegend zu erkunden. Gleichzeitig fuhr ein Helfer nach Wroclaw, um eine mit dem Flugzeug anreisende Helferin abzuholen und mit ihr die Stadt zu erkunden. Am Abend werden zwei weitere Helfer Polen erreichen und unser Team komplettieren. Die vier trafen am späteren Abend ein. Es freut mich, nun die Feder der Berichterstattung abzugeben. Zwei motivierte und fotografisch sehr begabte Helfer werden diese die nächsten zwei Wochen übernehmen und sich hoffentlich etwas häufiger bei Euch melden. Morgen gehts los mit der Eröffnungsfeier in der Stadt.

Donnerstag, 05. Juli 2018

Bericht von Urs Zimmermann

Beim heutigen Wetter Briefing wurde eine zunehmende hohe Bewölkung und ein bisschen Regen angekündigt. Dennoch flogen bis auf einen Piloten alle und versuchten, den Task zu fliegen. Dabei erreichte uns die hohe Bewölkung schneller als erwartet. Regenschauer zwischen zwei Piloten erschwerten deren Rückkehr zum Flugplatz zusätzlich. Sie entschieden sich schlussendlich zu einer Aussenlandung rund 25 km entfernt vom Flugplatz. Das Rückholen war aufgrund des gut ausgewählten Feldes eine schnelle Sache. Die beiden Piloten wurden jedoch für abstürzende Flugzeuge gehalten, weshalb durch Anwohner die Feuerwehr alarmiert wurde. Auch die lokale Presse war vertreten, welche das Warten für die Piloten auf den Abtransport deutlich verkürzte. Die Feuerwehr hatte Freude am Flugzeug, die Piloten Freude an der Feuerwehr. Eine Win-Win Situation. Ein polnischer Zeitungsartikel findet sich hier.

Mittwoch, 04. Juli 2018

Bericht von Urs Zimmermann

Auch heute ist das Wetter fliegbar, es werden drei Tasks ausgeschrieben und von allen Piloten geflogen. Vor allen Teamflug-Erfahrungen werden heute gesammelt. Es gab Probleme beim weitergeben von Informationen, unterschiedliches steigen erschwerte den Teamflug zusätzlich. Dennoch gelang allen Teams eine gewisse Strecke im Teamflug zu absolvieren. Die Zeit, bis alle Flugzeuge gestartet waren, betrug diesmal noch drei Stunden, es wird also zusehends besser.

Dienstag, 03. Juli 2018

Bericht von Urs Zimmermann

Das Wetter sieht gut aus, blauer Himmel begrüsst uns am Morgen. Vereinzelt sind kleine Cumulusansätze sichtbar. Die Motivation steigt, heute ist es möglich, polnische Höhenluft zu schnuppern. Die Organisation ist etwas dürftig, neben der sehr schlechten Wasserversorgung dauert es vier (!!!) Stunden, bis alle Flugzeuge fliegen. Dennoch geschieht schlussendlich das Wunder und alle sind in der Luft. Die Auswertung verläuft am Abend etwas schleppend, die Resultate sind auch kurz vor Mitternacht noch nicht online. Mal sehen, was der nächste Tag so bringt…

Montag, 02. Juli 2018

Bericht von Urs Zimmermann

Nach dem Frühstück geniessen das erste Briefing auf dem Flugplatz. Ein Team unternahm eine spontane und unfreiwillige Stadtrundfahrt, fand den Weg zum Flughafen letztendlich doch noch. Auch heute sieht das Wetter nicht gerade berauschend aus, es folgt das Aufstellen des Teamzeltes und das Hissen der Antenne mit Schweizerfahne. Das richtige Wetter sollte uns morgen erreichen, wir sind gespannt…

Sonntag, 01. Juli 2018

Bericht von Urs Zimmermann

Den Flugplatz zum ersten Mal bei Tageslicht zu sehen und zu realisieren, wie weit der nächste Stromanschluss entfernt liegt bringt ein neues Problem ans Licht. Die Lösung ist simpel: wir brauchen ein eigenes Kraftwerk. Nach einem Einkaufsbummel im Baumarkt ist die Knatterkiste beschafft und liefert zuverlässig Strom. Heute Abend werden zwei weitere Piloten mit einem Helfer und dem Mannschaftszelt erwartet, fliegerisch ist nicht viel realisierbar. Starker Wind, eine tiefe Wolkenbasis und gelegentlicher Regen zerstören eine allfällige Fluglust. Immerhin kann man sich so von den Strapazen erholen.

Samstag, 30. Juni 2018

Bericht von Urs Zimmermann

Mit mehr oder weniger Stopps und viel Kaffee wurden heute rund 1200 km zurückgelegt. Am Ende des strengen Tages folgte der Check-In im Labyrinthhotel Polonia in Ostrow. Zwei Treppenhäuser und mehrere verwinkelte Gänge führen schlussendlich zu unseren Zimmern. Ein langer Tag endet im wohlig warmen Bett.

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