Segelflug-Bulletin 9/14

Adria Cup 2014

Der Adria Cup wird auf dem Flugplatz Feldkirchen beim Ossiachersee ausgetragen. Die Anfahrt ist angenehm via Autobahn München-Salzburg bis Villach, dann ca 20km auf Überlandstrassen bis zum Flugplatz.

Wernis Antares

Der von Martin Huber und seinem eingespielten Team souverän und unkompliziert geleitete Wettbewerb wurde dieses Jahr zum 22. Mal durchgeführt. In der Regel befinden sich 30 – 40 Flugzeuge aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz in 2 indexierten Klassen am Start. Aus der Schweiz war dieses Jahr in der 104-er-Klasse Fridolin Hauser mit seinem Ventus dabei, in der Offenen Werner Danz auf Antares, René Schönmann mit der DG-800, Dominik Mauchle auf DG 808 und Guido mit Susi Halter auf ASH 25.

Der Profi Meteorologe Gerhard mit Spitznamen „Quaxi“ sorgt jeweils für spannende Tasks, die er perfekt in das Wetter legte. Dieses Jahr war das Wetter recht labil und wir flogen deshalb meistens AAT-Aufgaben. Startlinienöffnung war so zwischen 11 und 13 Uhr, wobei die Startaufstellung vor dem Briefing um 10 Uhr jeweils abgeschlossen war.

RenéSchönmann

Wir Piloten dachten mehrmals ,dass heute eine Wertung wohl nicht zustandekommt, wurden dann aber zum Glück eines Besseren belehrt. Mehr Optimismus ist gefragt! Quaxi hatte in der Regel recht und es gab an jedem Flugtag eine spannende Aufgabe, welche die meisten Piloten erfüllen konnten. Kompliment an den Meteorologen! Nur an einem Tag schaffte es in der offenen Klasse keiner, die Aufgabe zu erfüllen. Da die Abschirmung früher und stärker war als erwartet, fanden sich jene Piloten, die über keinen Motor verfügten, dann in Lienz zum Rückschlepp ein. Kann ja mal passieren. In der 104-er Klasse, die ca. 1 Stunde früher starten konnte, erfüllten immerhin 3 Piloten. Der Tagessieg ging an Frigg mit 276 km und 78km/h Schnitt, aus Schweizer Sicht somit ein erfolgreicher Tag.

Dafür wurden wir am letzten Wettbewerbstag mit einem Hammertag belohnt. In der offenen Klasse wurden bis 450km mit einem Schnitt von bis zu 127km/h erflogen. Einzig das Wegkommen nach der Startlinienöffnung war etwas schwierig, der Rest ein Traum jedes Segelfliegers.

PetriHeil

In der 104-er Klasse erkämpfte sich Frigg mit dem 2. Rang die Silbermedaille. In der offenen Klasse gab es ein Schweizerpaket von Rang 5 bis 7 (Halter, Mauchle, Danz) mit nur 33Punkten Unterschied. Mit ca. 400 Punkten Rückstand auf Rang 13 Schloss René Schönmann ab, der zu Beginn des Wettbewerbes etwas Terrain einbüsste. Die Ranglisten : http://www.soaringspot.com/aac2014/results/

Ossiachersee

Die Stimmung über den gesamten Wettbewerb war sehr gut, zum Teil war dafür natürlich das Wetter verantwortlich, doch auch die Wettbewerbsleitung trug einen wesentlichen Teil dazu bei. So wurde gleich beim Eröffnungsbriefing ein Abendessen serviert, es folgten Grillabend und ein Fischessen bei der Fischzucht zwischen Ossiachersee und Flugplatz. Da René an diesem Abend einen Riesenappettit hatte, fing er nach dem Essen gleich selber noch einen Fisch, den er sich danach servieren liess.

Guido,Susi, Dominik

Das Wettbewerbsgebiet ist landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich. Die Karawanken mit ihren schroffen Felsen, das Gailtal von Nötsch Richtung Lienz, das bei südlichen Winden einen langen tragenden Hang zur Verfügung stellt, das Pustertal bis Sterzing, das thermisch sehr gut ist und die Nordseite vom Gerlos bis Niederöblarn, die wir ja bestens kennen. Auch Flüge nach Osten bis Lanzen sind möglich. Nur schon deswegen lohnt sich die Fahrt nach Feldkirchen auf jeden Fall. Schon kurz nach dem Start kann man sich über die herrliche Sicht mit vielen Seen (Ossiachersee, Wörthersee, Faakersee, Millstättersee, Weissensee) mit ihren schönen Farben erfreuen.

FlugplatzFeldkirchen

Die Luftraumbeschränkungen sind erträglich, lediglich die CTR Klagenfurt stört bei gewissen Wetterlagen ein wenig. Auch die Infrastruktur auf dem Flugplatz ist gut. Camping , Duschen, WC und ein Flugplatzrestaurant mit reichhaltiger Speisekarte machen den Aufenthalt angenehm. Feldkirchen ist ca. 1 bis 2 km vom Flugplatz entfernt und kann problemlos mit dem Fahrrad erreicht werden. Hotels und Pensionen hat es mehrere.

Guido Halter


BFK in Samedan vom 16.06. bis 27.06.2014

BFK Samedan (4)

20 Piloten und 10 Fluglehrer trafen sich am Montag,16. Juni bei Sonnenschein am Engadin Airport in Samedan, um gemeinsam zwei unvergessliche Wochen an und über den Bergen des Engadins zu verbringen. Bei den Segelflugpiloten handelte es sich um brevetierte Flugbegeisterte von Coutelary über Amlikon bis nach Norddeutschland.

BFK Samedan (3)

Ziel vom jährlichen BreitenFörderungsKurs ist es, die Piloten mit dem Segelfliegen in den Alpen in allen Aspekten vertraut zu machen. Max Lamm, der das Engadin aus der Luft kennt wie kein anderer, war für die Meteo verantwortlich. Und so konnte an praktisch jedem Tag geflogen werden. Für das Wegkommen nach der Winde vom Muottas Muragl waren meistens die Fluglehrer verantwortlich. Sie unterstützten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Hangflug, um danach das schöne Engadin mit dessen Seitentälern, Gletschern und Bergseen erfliegen zu können. Am Morgen gab es Theorie zu Themen wie Windenstart, Aussenlanden im Gebirge oder Windsysteme im Gebirge, unterrichtet vom Kursleiter oder von einem der Fluglehrer. Um das Gelernte gleich ausprobieren zu können, machten sich die Teilnehmer danach auf den Weg Richtung Startplatz. Die Segelflugzeuge wurden gemeinsam ausgepackt, zusammengesteckt, abgeledert und kontrolliert. Gegen Mittag standen die Teilnehmer und Fluglehrer mit ihren Flugzeugen bereit für einen wiederum lehrreichen und schönen Flug. Nun stellte sich nur noch die Frage, ob der Malojawind kommen wird oder nicht. Die Wahl der Pistenrichtung war deshalb nicht immer einfach. Aber nur an einem Tag mussten die Segelflugzeuge auf dem Boden bleiben, an allen anderen Tagen konnte geflogen werden.

BFK Samedan (2)

Fast alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, einmal in einer Welle fliegen zu können und hoch über die Wolken zu steigen. Die Erfahrung, über den höchsten Bergen des Graubündens im Luftraum Charlie segeln zu können, war einmalig. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Controller von Skyguide für die Freigaben. Nach einem hoffentlich langen Flug wurden die Segelflugzeuge am Abend kurz vor den abendlichen Gewittern verzurrt oder in den Hängern verstaut. Der Hunger konnten in den Restaurants rund um Samedan in einer gemütlichen Runde gestillt werden. Dabei wurde über die erlebnisreichen Flüge gefachsimpelt.

BFK Samedan (1)

Dank dem grossen Engagement der gebirgserfahrenen Fluglehrer, der Betreuung am Boden durch das Team des Engadin Airport, der Unterstützung des Segelflugverbands der Schweiz sowie den motivierten und hilfsbereiten Teilnehmern war der BFK 2014 in Samedan eine gelungene Weiterbildung. Gut gelaunt und braun gebrannt machten sich die Teilnehmer wieder auf den Weg ins Unterland. Doch sie werden hoffentlich schon bald wieder mit dem Segelflugzeug in den Bergen unterwegs sein.

Teilnehmer BFK

Kathrin Stäubli


CR 2014 Bex. 
Un rookie crée la surprise

Le Championnat romand de vol à voile, CR2014, a été organisé du 6 au 9 juin sur l’aérodrome de Bex (LSGB). Initialement ce championnat devait se dérouler à Gruyères (LSGT) mais la situation actuelle sur place n’en permettait pas la réalisation. C’est donc le « GVV Les Martinets » qui s’est proposé pour cette organisation. Gaby Rossier, multiple vainqueur et récent 2ième du championnat Suisse s’est dévoué pour organiser cette rencontre qui a vu la participation de dix planeurs, cinq biplaces et cinq monoplaces. Gilbert Levrat, notre météorologue national s’est occupé de faire des prévisions de grande qualité, malgré la difficulté d’être à la frontière entre le front polaire et des masses d’air chaud en provenance de la péninsule Ibérique.

La fête fût belle et chaque jour de beaux vols ont été réalisés.

Le premier jour, une épaisse couche de cirrus arrive un peu tôt, et seul quatre planeurs ont bouclé le parcours, Daniel Rossier en tête avec 346Km à 99,5Km/h suivi de Vincent Anex.

Le deuxième jour, le même Daniel Rossier monte le ton et l’emporte à 126 Km/h sur 378Km.

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Le troisième jour, coup de tonnerre, le vainqueur attendu veut trop bien faire et met le « pied dans le trou » ; Il termine dernier et seul à ne pas avoir tourné l’épreuve. Pierre-Alain Desmeules gagne devant Vincent Anex.

Le quatrième et dernier jour, les prévisions sont moyennes, mais les conditions sont excellentes ; une rue de nuage se forme sur les sommets entre Berne et Valais et crée une véritable autoroute à planeur des Diablerets à l’Egisshorn. Dans ces conditions presque tous les concurrents ont bouclé leurs tours en trop peu de temps et se sont trouvés pénalisés. En vieux briscard, Pierre-Alain Desmeules s’en sort mieux que les autres et remporte l’épreuve avec 139.9Km/h.

Au moment de la distribution des prix, c’est un coup de tonnerre au propre et au figuré qui nous annonce sous une pluie battante la victoire de Stéphane Monbaron , jeune pilote talentueux du GVV Bex qui a su faire preuve d’intelligence et de patience, pour passer devant tout le monde au classement final.

L’ensemble du concours s’est déroulé de manière parfaite et sans situation dangereuse. Le GVV Bex a tenu sa réputation d’accueil de qualité dans la bonne humeur pour ses hôtes de suisse romande. Merci aux bénévoles, assistants au sol, météorologue, remorqueurs, cuisiniers et échansons qui ont largement contribués à la réussite de ce CR2014


Die Zürcher Segelflugmeisterschaften 2014 in Buttwil sind Geschichte

19 Segelflugpiloten/-innen aus 9 verschiedenen Segelfluggruppen kämpften am Pfingstwochenende vom 07. Juni bis 09. Juni und 14. bis 15. Juni gegen- und miteinander in einer Gemischten Klasse.

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Von den 5 ausgeschriebenen Wettbewerbstagen konnte an 4 Tagen eine Wertung erflogen werden. Leider musste der 8. Juni durch das Konkurrenzleiter-Team, bestehend aus Urs Schildknecht (Konkurrenzleiter) Marc Friedli (Auswertung) und Max Wyss (Auswertung und Verbindungen), neutralisiert werden. Es wurden Aufgaben zwischen knapp 300 bis 355 km erflogen. Gebiete wie Voralberg, Vorderrheintal, Jura und der Schwarzwald wurden beflogen. Am letzten Tag lautete die Aufgabe Buttwil – Staffelegg – Vue des Alpes (30 km/Radius) Frohburg – Hotzenwald (25 km/Radius) – Horben – ZL Buttwil. Die Aufgabe war nicht einfach zu lösen, da immer wieder hohe Schichtbewölkung angeschwemmt wurde und das Vorankommen bremste. Andreas Hofer von der SG Birrfeld erfüllte die Aufgabe bravourös mit Tagessieg und durfte am Schluss den Zürcher Meistertitel entgegennehmen.

Siegerehrung RM Buttwil 2014

Während des Wettbewerbes kam es zu vereinzelten Aussenlandungen, die allesamt ohne Schaden vonstatten gingen. Hier muss das faire Verhalten und das umsichtige Fliegen der Teilnehmer erwähnt werden.

Die ganze Segelfluggruppe Zürich ist zusammengestanden und hat unter der Leitung von OK-Präsident Hansruedi Steiner und seinem OK-Team einen gelungenen Anlass durchgeführt.

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb.

Die Zürcher Segelflugmeisterschaften waren für die Segelfluggruppe Zürich der Probelauf für die Schweizer Segelfugmeisterschaften in Buttwil vom 23. Mai bis 31. Mai 2015.

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Auf den kommenden Anlass freut sich die ganze Segelfluggruppe Zürich und hofft auf rege Teilnahme auf einem der schönsten Flugplätze der Schweiz. Das Segelfugwetter für den Mai 2015 haben wir bestellt. Bis bald in Buttwil.

Urs Schildknecht, Obmann
Details unter www.sgezuerich.ch


04.56 Uhr: Takeoff auf LSTB!

Am Samstag, 21. Juni 2014, 03.30 Uhr war es mal wieder soweit: Die Segelfluggruppe Freiburg startete mit dem Briefing in den längsten Tag! Der „harte Kern“ der SGF war anwesend, in diesem Fall leider nur 7 Personen, meine Wenigkeit mitgezählt!

Biefing um 03.30 Uhr

Fliegen_am_Längsten_Tag_6

Bei Kerzenlicht wurden die Flugzeuge aufgestellt. Christian kontrollierte die Piste und musste noch einen jungen Hasen verscheuchen. Das Wetter präsentierte sich wie aus dem Bilderbuch: Ein sehr klarer Morgen mit abnehmendem Mond und hellem Morgenstern am noch dunklen Himmel. Um 04.26 Uhr war alles startklar, aber leider durften wir noch nicht starten. Christian scherzte, er müsse doch mal schauen, ob er nicht irgendwo eine Gesetzeslücke findet, damit wir bei solchen Meteobedingungen beim nächsten Mal etwas früher …

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Ich nutzte die Wartezeit, um alle nach ihrer Motivation zu fragen. Die Antwort war unisono:
Weil es nicht alltäglich ist, etwas Besonderes, oder kurz in der heutigen Jugendsprache ausgedrückt: MEGA COOL!

Schliesslich war es so weit: Die Motoren der Schleppmaschine liefen warm, der entstandene Tau wurde vom Capot geputzt, das Schleppseil eingeklinkt, und pünktlich um 04.56 Uhr – Sunrise! – wird auf dem Flugplatz Bellechasse, an diesem Tag wohl als einem der ersten Flugplätze in der Schweiz, der Flugbetrieb aufgenommen.

Es wurde in den Jura auf 2200 m Höhe geschleppt. Am Funk wurde jede Zurückhaltung abgelegt, es fand fast schon eine Radiowanderung statt. So erlebte die Bodencrew die Begeisterung der Fliegenden hautnah mit: „Super! Dieses Alpenpanorama! Das Schattenspiel der Sonne! Ein fast violetter Sonnenaufgang am Mont Blanc!“ Natürlich wurden die Flüge vom Boden aus auf dem Flarm-Radar verfolgt.

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Daniela und Andreas landen nach 54 Minuten, Hermann und Pascal nach 48 Minuten. Die beiden wollten es nochmals wissen und starteten ein zweites Mal. Doch als Willy mit dem ausgezeichneten Frühstücksbuffet kam, holte auch sie der Hunger wieder auf den Boden zurück.

Frühstück

Text: Petra Schneuwly
Fotos: Pascal Wyss, Petra Schneuwly

www.sg-freiburg.ch


Schlussbericht WM Leszno 2014

Vom 27.07. – 09.08. fanden in Leszno die Weltmeisterschaften in der 15m-, 18m- und offenen Klasse statt. An der Eröffnungsfeier am 26.07. auf dem Marktplatz in Leszno konnten 127 Piloten aus 27 Nationen begrüsst werden. Die Feierlichkeiten wurden umrahmt von Darbietungen der Majoretten und von einer Musikkapelle.

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Die Schweiz war vertreten durch Daniel Rossier und Maxime Petitpierre mit Alexander Osen als Co-Pilot in der offenen Klasse und durch Fredy Zulliger in der 18m Klasse. Als Rückholer amteten Eva Meyer, Mélanie Wanoschek, Sylvain Rota, Maksimilian Jakòb und Nicolas Rossier.

Das Wetter war den Piloten an den ersten vier Tagen noch einigermassen hold. Der 5. und 6. Wettbewerbstag fielen hingegen ins Wasser. Am 7. Tag wurden sämtliche Piloten unterwegs von Unwettern überrascht. Leszno war richtig eingekesselt von Gewittern, so dass kein einziger Pilot mehr durchkam und die Aufgabe erfüllen konnte. Viele Aussenlandungen mussten verzeichnet werden, was dazu führte, dass der folgende achte Tag als offizieller Ruhetag ausgerufen wurde. Am 9. Tag war aufgrund des Wetters ebenfalls keine Aufgabe möglich. An den restlichen Tagen konnte geflogen werden. Von den 14 offiziellen Wettbewerbstagen wurden 10 für einen kürzeren oder längeren Flug verwertet. Der Tasksetter, welcher auch „Butcher of the Gliders“ genannt wird, hat in beiden Klassen je 5 AATs und 5 Racing Tasks ausgeschrieben.

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Am ersten Wochenende hatten wir es richtig streng mit festen und feiern. Der Nationenabend fand am 31.07. statt. Wir stellten unseren Stand zwischen den Franzosen und den Ungarn auf und warteten mit Käse, sowie Schokolade auf. Das Angebot wurde abgerundet durch Brot, Fleisch und Wein von unseren Nachbarn. Am Tag darauf konnten wir unseren Nationalfeiertag begehen. Wir taten dies mit einem gemütlichen Grillfest. Gleich am 2. August luden die Einheimischen zum obligaten polnischen Abend ein.

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Die letzten fünf Tage wurden die Teilnehmer nochmals mit ansprechendem Flugwetter belohnt. Schliesslich belegte Fredy in der 18m-Klasse mit 5527 Punkten den 40. Schlussrang. Daniel kam mit 6278 Punkten auf den 18. Platz, wobei er ebensogut auf dem 16 Platz hätte landen können, da ihn nur 11 Punkte davon trennen. Maxime und Alexander erreichten mit 5667 Punkten den 26. Rang.

Grosse Freude hat uns natürlich der Tagessieg von Daniel bereitet. Er zeigt auf, dass wir uns durchaus sehen lassen können auf dem internationalen Parkett. In der Nationenwertung liegen wir auf dem 16. Platz, was für ein kleines Land mit so geringen finanziellen Mitteln eine gute Leistung ist.

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In meinen Augen ist es ein grosser Nachteil, wenn ein Pilot als Einziger in einer Klasse starten muss. Es fehlt der Austausch in der Luft. Fredy hat das schmerzlich zu spüren bekommen. Trotzdem, die Stimmung untereinander und auch im Schweizer Team war sehr gut, locker und friedlich. Dazu beigetragen hat sicher auch, dass es trotz der vielen Aussenlandungen keine Unfälle gegeben hat.

Leszno wird als schöner, unvergesslicher Wettbewerb in meinen Erinnerungen leben!

(Die Tagebucheinträge können unter www.segelfliegen.ch eingesehen werden, die Ranglisten unter www.wgc2014.hb.pl.)

Hildi Schönmann


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