Sicherheit in der Segelfliegerei

Luftraumänderung: Einführung einer Radio Mandatory Zone (RMZ) in Grenchen (LSZG)

Die Pilotphase des Projekts IFR ohne ATC in Grenchen hat angefangen.
Mehr Informationen dazu findet man in der AIC 001/2017 B

News vom 19. Oktober 2016

Aus den News des AeCS

Im Zusammenhang mit der Umsetzung des Projektes „IFR w/o ATC“ in Grenchen/LSZG verfügte das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL eine temporäre Änderung der Luftraumstruktur mit einer Radio Mandatory Zone RMZ mit der räumlichen Ausdehnung der CTR per 13.10.16.

Weitere Details können der Verfügung in deutscher Sprache entnommen werden.

Stay Safe Film: alle 5 AIWG Kurzfilme sind online verfügbar

Seit Ende letzter Woche sind alle fünf AIWG (Airspace Infrigement Working Group) Kurzfilme (siehe unten) Online aufgeschaltet.

News vom 8. Februar 2017

Aus der Stay Safe BAZL Seite.

Alpines Segelfluglager Münster – wolkenloser Himmel, sommerliche Temperaturen. Ein Segelflugpilot findet den Einstieg in eine Welle und geniesst zusammen mit seinem Passagier die Schweizer Bergwelt von oben. Beide staunen nicht schlecht, als eine PC7 der Schweizer Luftwaffe links neben ihnen auftaucht. Erst in diesem Moment wird dem Piloten bewusst, dass er sich in einem aktiven militärischen Luftraum befindet. Ein weiterer Kurzfilm mit eindrücklichen Flugaufnahmen zum wichtigen Thema Luftraumverletzungen.

(Das Video ist Teil der 2016 von der Airspace Infringement Working Group (AIWG) produzierten Kurzfilmserie zum Thema Luftraumverletzungen. Selbstverständlich können und sollen die Links von allen Interessierten, ob Einzelpersonen, Verbände oder Flugschulen genutzt werden. Die Filme können einzeln oder als ganze Serie verwendet werden und sind auf der BAZL Website unter stay safe abrufbar.)

Andere Filme:

  • Identifikation eines Flugzeuges durch die Luftwaffe – Standby 121,5
  • Luftraumverletzung auf ILS – Airliner muss den Anflug abbrechen
  • Luftraumverletzung in einer CTR HX – Airprox
  • Luftraumverletzung über den Alpen im Luftraum C bei MIL ON – Live Identifikation
  • Luftraumverletzung in temporärem Flugbeschränkungsgebiet LS R – Abbruch Airshow
  • Führt die Flugplanung durch einen kontrollierten Luftraum?
  • Safety Workshop 2017

    Unter PDF-Download stehen alle bearbeiteten Themen als Präsentationen zur Verfügung. Die Präsentationen können für die Saison-Eröffnungsbriefings oder zum Selbststudium verwendet werden. Hier ein kurzer Überblick der einzelnen Präsentationen:

    Rückblick 2016

    • Zusammenfassung der Unfälle und Vorfälle im 2016 mit ergänzenden Kommentaren, Informationen über ELT-Fehlalarme und das (nicht mehr ganz neue) obligatorische Meldewesen

    FLARM und OGN

    • Stand der Abdeckung des Open Glider Network in der Schweiz, Update FLARM, FLARM für Fallschirmsprungzonen und Modellflugplätze

    Infos BAZL

    • Präsentation von Patrick Hofer (BAZL) zu den Themen: Stand Einführung ATO/DTO, see and avoid, UL-Umsetzung in der Schweiz. Zum Thema Luftraumverletzungen gibt es auf der BAZL-Seite stay safe einige sehenswerte Kurzfilme zu verschiedenen Situationen

    Safety Management System

    • Präsentation von Ivan Hausammann (SG Bern) über das Safety Management System der Segelfluggruppe Bern. Wie lässt sich die Sicherheit „messen“? Ein Beispiel, wie es auch in anderen Gruppen verwendet werden könnte.

    Fliegen im Doppelsitzer

    • Ziel: eins plus eins gibt mehr als zwei! Fliegen im Doppelsitzer: zwei Menschen in einem Segelflugzeug beeinflussen sich gegenseitig – gewollt oder ungewollt. Was können wir dazu beitragen, dass die Zusammenarbeit ein Gewinn wird?

    Präsentationen

    • Die folgenden vier Präsentationen gehen im Detail auf die Unterschiede beim Fliegen mit einem Doppelsitzers bei Schulungs- und Kontrollflügen, Passagierflügen oder wenn zwei Piloten miteinander fliegen.

    Schulungsflüge

    Kontrollflüge

    Passagierflüge

    Zwei Piloten fliegen zusammen

    Luftraum Stuttgart

    Auch in Deutschland hat es per 31.03.2016 einige Luftraumanpassungen gegeben. So ist die TMA Stuttgart gegen Südwesten vergrössert worden. Die Segelflugsektoren sind der neuen Luftraumstruktur angepasst worden.

    Bitte nur noch die aktuellen Karten 2016 verwenden und die Segelflugregelungen genau einhalten!

    Detaillierte Informationen dazu mit unten stehenden Links:

    Segelflugregelungen

    Karte West

    Karte Süd

    Karte Ost

    Safety Workshop 2016

    Unter PDF-Download stehen alle bearbeiteten Themen als Präsentationen zur Verfügung. Zu den PDF-Präsentationen Rückblick und Avionik gibt es jeweils ein Dokument als Kommentar. Hier ein kurzer Überblick der einzelnen Präsentationen:

    Rückblick 2015

    • Zusammenfassung der Unfälle und Vorfälle im 2015 mit ergänzenden Kommentaren, FLARM auf Modellflugplätzen

    Infos BAZL

    • Präsentation von Patrick Hofer (BAZL) zu den Themen Luftraumverletzungen, Stand der EASA-Einführung, Luftraumproblematik sowie Umsetzung der Ultralight-Einführung in der Schweiz

    Verhalten bei Flugunfällen

    • Präsentation von Philip Bärtschi (AeCS) zum Verhalten bei bzw. nach einem Flugunfall. Was läuft nach einem Unfall ab, welches sind die Rechte und Pflichten der Beteiligten

    FLARM und OGN

    • Präsentation von Andrea Schlapbach: FLARM und OGN, Grenzen des FLARM, Interpretation der Anzeigen. Was bietet das open glider network für Möglichkeiten zur Unterstützung von Search and Rescue?

    Workshop OGN@Schweizer Alpen

    • Am Workshop konnte eine Arbeitsgruppe OGN@Schweizer Alpen gebildet werden, welche versuchen will, das OGN-Netz in der Schweiz zu verbessern. Hier ist das Grobkonzept. Interessenten, die einen Beitrag dazu beisteuern möchten, sind herzlich eingeladen, sich bei Peter Hochstrasser zu melden!

    Workshop Avionik

    • Wie werden die Flugschüler und Piloten optimal für die zunehmende Avionik in Segelflugzeugen aus- und weitergebildet? Wie sieht eine zeitgemässe vernünftige Ausrüstung eines Schul- oder Gruppenflugzeuges aus?

    Werkzeuge

    • Es gibt sicher in vielen Fluggruppen Kurzchecklisten, Präsentationen und andere gute Werkzeuge, um die verschiedenen Gerätetypen kennezulernen. Um dieses Knowhow zu nutzen, möchte ich versuchen, ein Angebot zusammenzustellen, das alle nutzen können, die gleiche Geräte einsetzen – es muss ja nicht jeder das Rad neu erfinden. Als Beispiel steht eine Ausbildungs-Präsentation über Transponder Garrecht VT-01 zur Verfügung. Weitere Dokumente zu anderen Geräten nehme ich gerne zum upload entgegen! Besten Dank

    Ausserdienststellung AFIS und Luftraumtelefon Sion

    Skyguide teilt mit, dass per 1. Januar 2016 das AFIS und das Luftraumtelefon Sion ausser Betrieb gesetzt werden.

    Das AFIS Sion, welches bei inaktiver CTR auf der TWR-Frequenz über den Luftraum-Status informiert und das Luftraumtelefon, welches unter der Nummer 027 324 21 10 über CTR ON/CTR OFF informiert, wird abgeschaltet, da seit August 2015 ein ATIS zur Verfügung steht (130.625 MHz). Auf Wunsch der Flugplatznutzer bleibt die TWR-Frequenz dadurch frei für Blindübermittlungen – insbesondere durch Helikopter.

    Über das ATIS wird zwar während den Betriebszeiten nicht explizit ausgestrahlt, dass die CTR aktiv ist, aber das ergibt sich in Sion aus unserer Sicht automatisch. Sobald der Flugplatz geschlossen und die die CTR deaktiviert ist, werden auf dem ATIS nicht mehr Flugplatzinformationen ausgestrahlt, sondern es läuft eine Ansage, dass eben der Flugplatz geschlossen und die CTR deaktiviert ist (es gibt nur eine Ansage zur CTR, nicht aber zur TMA).

    Zusätzlich ist das ATIS telefonisch über 022 417 40 80 abhörbar.

    Das ATIS ist nur in Englisch verfügbar.

    Safety Workshop 2015

    Alle Präsentationen des Safety Workshop können als PDF-Dateien heruntergeladen werden. Die Informationen des BAZL sind von Patrick Hofer, jene über die SUST von Andreas Duppenthaler. Die Präsentationen „Rückblick“, „Massnahmen“ und „Intervention“ stehen als pdf-Präsentation mit Kommentar zur Verfügung – z.B. als Vorbereitung für ein Saisonstart-Briefing. In der Präsentation „Intervention“ sind die Ergebnisse der Gruppenarbeiten zusammengefasst.

    Anwendungshinweise:

    • Im Menu unten sind die Themen des Workshops aufgelistet
    • Alle Präsentationen stehen als PDF zur Verfügung.

    Stay Safe von BAZL (Erinnerung des Schleppflugzeugvergleiches)

    Aus der Facebookseite des BAZL

    Ob die Konstrukteure beim Entwerfen der Ecolight-Flugzeuge wohl geplant hatten, dass diese dereinst viel schwerere Segelflugzeuge schleppen würden?

    Jedenfalls, als die Ecolights 2005 in der Schweiz zugelassen wurden, herrschte unter nicht wenigen Segelfliegern meist eine grosse Skepsis, die leichten Motorflugzeuge im Segelflugbetrieb einzusetzen, obwohl aus anderen Ländern durchaus positive Signale über deren Einsatz im Schleppbetrieb zu hören waren. Wie sollte es möglich sein, dass ein Ecolight von rund 300 kg Gewicht mit nur 115 PS einen Doppelsitzer von ca. 700 kg problemlos in die Luft bringen konnte? Da vertraute man viel eher auf das häufig eingesetzte Schleppflugzeug Robin DR 400 mit 235 PS und einem Gewicht von 800 kg. Der Bericht zeigt anschaulich auf, was die Unterschiede und Besonderheiten zwischen einem Ecolight MCR01 ULC und einer Robin DR400 im Schleppbetrieb sind.

    PDF Downloads

    Vergleich MCR01 ULC und Robin DR400 im Schleppbetrieb

    Vergleich MCR01 ULC und Robin DR400 im Schleppbetrieb