Archiv des Autors: barbara.muntwyler

Jonas auf der Zielgeraden an der Segelkunstflug WM

Die letzten Tage an der Segelkunstflug WM in Zbraslavice haben begonnen und unser Jonas Langenegger liegt immer noch mit einem guten Vorsprung auf dem ersten Zwischenrang! Dürfen wir ihn schon bald als Weltmeister feiern? Gespannt beobachten wir die Wetterlage in Tschechien…

Die neusten Berichte zur WM sind hier zu finden: WAGAC 2018 Zbraslavice

Segelkunstflugmeisterschaften Zbraslavice

Jonas Langenegger – unser einziger Schweizer Vertreter an der diesjährigen Segelkunstflugmeisterschaft – fliegt auch in diesem Jahr hervorragend und liegt zur Zeit auf dem 1. Zwischenrang! Wird er sein phantastisches Resultat vom letzten Jahr sogar noch übertreffen können?
Unser Segelkunstflugteam berichtet täglich von der WM in Zbraslavice, damit wir alle mit Jonas mitfiebern können: WAGAC 2018 Zbraslavice

Podiumsgespräch Segelflug-Gleitschirm-Motorflug

Das prächtige Wetter der vergangenen Tage hat nicht nur uns Segelflugpiloten in die Luft gelockt: Hunderte Gleitschirme, Deltas, Segler und Motorflieger geniessen dann das wunderbare Frühlingswetter. Da fühlt sich der Luftraum manchmal ganz schön eng an… wie sehen das wohl unsere Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Sparten? Was ist den Gleitschirmlern wichtig, wenn wir mit ihnen in die Thermik einkreisen? Was sind die Bedenken unserer motorisierten Kollegen?

Um die Sichtweise von verschiedenen Luftraum-Benützern an einen Tisch zu bringen, findet am 2. Mai ab 19.00 in der Aula des Freien Gymnasiums in Bern unter der Leitung von Thomas Theurillat ein Podiumsgespräch aus der Sicht diverser „Cockpits“ statt. Diese soll aufzeigen, was die Möglichkeiten und Bedenken der „anderen“ Luftraumbenützer sind. Die Sicht von uns Segelfliegern wird dabei Thomas Frey vertreten. Weiter dabei sein werden Chrigel Markoff (Motorflugpilot), Sascha Hardegger (REGA), Sandro Alpinice (Helipilot/ Motor- und Linienpilot) sowie Chrigel Maurer (Delta- und Gleitschirmpilot).

Ein Abend, der bestimmt viele spannende Begegnungen bringen wird. Seid dabei!
Weitere Informationen und die Anmeldung zu diesem Abend findet ihr unter folgendem Link.

Verbands Generalversammlung und Präsidentenhearing in Olten

Vorstand und Delegierte des Segelflugverbandes trafen sich am 10.3.2018 zur jährlichen Generalversammlung in Olten. Von den 400 Sollstimmen repräsentierten die Anwesenden deren 254.

Der Jahresbericht, der einstimmig genehmigt wurde, kann auf der Webseite des SFVS abgerufen werden. Wahlen standen dieses Jahr keine an.

Marc Inäbnit führte zügig durch die Traktanden. Hervorzuheben ist die Verschiebung der Einführung des RTF-Ausweises, was sicher auch dem grossen Einsatz sowohl des Vorstandes als auch des Zentralpräsidenten zu verdanken ist. Zur Zeit gibt es in der Schweiz noch 256 Segelflugpiloten ohne RTF-Ausweis.

Fluglehrerausbildung und Nachwuchsförderung, zwei wichtige Pfeiler zum Fortbestand unseres Sportes, machen nun einen erheblichen Teil des Budgets aus. Im vergangenen Jahr konnten 13 Fluglehrer brevetiert werden, 17 weitere befanden sich in der Ausbildung.

Die Umlagerung der Ausbildungskosten vom BAZL zum Verband bedingt eine Erhöhung des Jahresbeitrages. Nach ausführlicher Begründung stimmten die Delegierten einer Anhebung der Mitgliederbeiträge des SFVS um 10 auf 90 Franken zu.

Dem Antrag des AeCS, die Beiträge für über 18-jährige ebenfalls um 10 Franken auf neu 74 Franken zu erhöhen, wurde nach längeren Diskussionen ebenfalls entsprochen.

Im anschliessenden Präsidenten-Hearing wurde der Frage aus den Vereinen nachgegangen, wie die Haftung bei Passagierflügen bzw. bei Doppelsitzerflügen nach EASA genau geregelt ist. Patrick Hofer gab im Namen des BAZL unter Absprache mit dem internen Juristen Auskunft über die aktuelle Interpretation der Regel. Da diese aber weder mit dem Segelflugverband noch mit dem AeroClub abgesprochen ist, wird die Regelung noch einmal gemeinsam diskutiert. Sobald die Regelung abgesichert und ein Einführungsdatum festgelegt ist, werden die entsprechenden Folien publiziert.

Hier noch die GV-Präsentation.

RM/JSM Langenthal ausgebucht

Die RM/JSM in Langenthal scheint sich schon jetzt grosser Beliebtheit zu erfreuen: Die Anmeldung muss leider wegen den vielen Interessierten bereits jetzt geschlossen werden. Die Veranstalter freuen sich aber auf viele Besucher auf Platz.

Wenn es noch Junioren geben sollte, die sich sehr für eine Teilnahme interessieren würden, so melden sie sich bitte direkt bei Rolf Friedli.

Vorfreude und Ungewissheit im Belpmoos

Wie wohl alle Segelflugpilotinnen und Piloten freut sich auf die SG Bern auf die neue Flugsaison und bereitet sich gewissenhaft darauf vor. Anders als die meisten Vereine, sieht sie sich wegen des geplanten Ausbaus des Flughafens Bern-Belp auch mit grossen Unsicherheiten konfrontiert. Ein schöner Artikel aus der Berner Zeitung geht der gemischten Gefühlslage unserer Kolleginnen und Kollegen im Belpmoos nach.

Neues Tracking System: Für uns getestet von unseren Junioren

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InReach SE, ein Personal Tracker und Kommunikationsgerät der neusten Generation, perfekt geschaffen für den ambitionierten Segelflieger!

Trotz stetig wachsendem Sicherheitsanspruch können Piloten bei Unfällen in unwegsamem Gelände oftmals erst mit einer aufwändigen Suchaktion geortet werden, was dazu führt, dass rettende Hilfe leider zu spät eintrifft. Dieses Thema beschäftigt natürlich auch das Swiss Junior Gliding Team. Erfreulicherweise ist es nun gelungen, mit der Schweizer Firma We-Secure.ch eine Partnerschaft einzugehen.

Ich hatte die Gelegenheit, während der Segelflugsaison 2015 den Personal Tracker InReach SE sowie weitere Gadgets der Firma We-Secure ausgiebig im Flachland, den Alpen sowie im Apennin zu testen und kam uneingeschränkt zum Schluss: Die Produkte überzeugen!

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Hier eine kurze Zusammenfassung der wesentlichsten Vorteile:

  • Der Tracker kommuniziert ausschliesslich über das bewährte Iridium Satelliten Netzwerk und hat somit eine 100%ige, weltweite, Abdeckung. Die Stabilität des Systems bestätigte sich im Test darin, dass in allen Flügen alle Trackingpunkte vollständig übermittelt wurden.
  • Anhand der online abrufbaren Map, die extrem detailliert ist, können Freunde nebst der Position auch die aktuelle Höhe und Geschwindigkeit ablesen.
  • Das Gerät ist mit einem leistungsstarken Akku ausgerüstet, der problemlos mehrere Flüge durchhält und zudem mit einem gewöhnlichen USB-Ladegerät aufgeladen werden kann. Der aktuelle Füllstand ist jederzeit einfach ablesbar.
  • Für Notsituationen gibt es einen grossen SOS-Knopf, mit welchem direkt die Search & Rescue alamiert wird.
  • Das Gerät bietet die Möglichkeit, Nachrichten wie SMS und E-Mail zu senden und zu empfangen.
  • Dazu kommen viele praktische Spielereien, wie die Bluetooth kommunikation mit dem Handy welche in Kombination mit der dazugehörigen App das Produkt perfekt ergänzen.
  • Nützliche Zusatzprodukte runden das Angebot perfekt ab.

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Fazit:

Der Personal Tracker, mit Kommuniktionsfunktionen, von We-Secure.ch, plus Zusatzprodukte wie der externe Akku mit Solarladestation Goal Zero, überzeugten mich in allen Belangen und kann ich allen Segelfliegern wärmstens empfehlen. Der nächste Einsatz folgt an der Junioren Weltmeisterschaft in Narromine, Australien.

Autor: Mario Staub

Die Kosten welche für das Gerät anfallen, können hier nachgelesen werden. Geeignete Abonnemente und deren Kosten hier

Streckensegelflug EM in Rieti

Sechs top motivierte Piloten und ihr Team vertreten die Schweiz in der Club-, Standard-, und 15m-Klasse an der Streckensegelflug EM in Rieti (Italien).

Wir berichten HIER mehrmals täglich über Stimmung und Gelingen eurer Nationalmannschaft. So könnt ihr uns (fast) live auf unseren Flügen begleiten.

Die EM kann auch auf der offiziellen Seite der EM in Rieti verfolgt werden oder natürlich auf deren Facebook Seite.

EASA Umfrage zur General Aviation

EASA und die EU Kommission haben eine Studie zur Allgemeinen Luftfahrt lanciert. Ziel ist es, einfachere Vorschriften für die Allgemeine Luftfahrt zu entwickeln und Sicherheitsrisiken sowie Problembereiche zu erheben.

Hier geht’s zur Umfrage Falls die Sprache schon bestimmt ist und entspricht nicht was wünschenswert wäre, kann die gewünschte Sprache gewählt werden nachdem man unter Option auf Restart geklickt hat!

Die Umfrage dauert nur 5 Minuten und ist in 23 Sprachen möglich. Es ist sehr wichtig, dass sich möglichst viele an der Umfrage beteiligen, um die Interessen des Segelflugs zu vertreten.

Bitte beteiligt euch zahlreich!