Monatsarchive: Oktober 2015

Eine Reise in die Vergangenheit

Traditioneller Herbstausflug der SegelflBugveteranen

Bei stürmischer See und strömendem Regen trafen sich Mitte September die Mitglieder der Vereinigung der Segelflugveteranen (VSV) zu ihrem traditionellen Herbstausflug. Reiseziel war die Staffelhöhe auf der Rigi.

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In Luzern bestiegen die Veteranen das Dampfschiff «Stadt Luzern». Bei der Schiffstation «Lido/Verkehrshaus» kamen auch noch Felix Kiser, Christophe Petitpierre und ein gestrandetes Mitglied der VSV an Bord. Während der Überfahrt nach Vitznau stärkten sich die Veteranen mit einem Apéro, es wurden erste Dialoge geführt und das Innenleben des Dampfschiffes rekognosziert

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Vom Regen in den Nebel

In Vitznau stiegen die Reisenden auf den Nostalgiezug der Rigi Bahn um, welcher in gemütlichem Zahnradtempo auf die Staffelhöhe kletterte, und dabei etwas mehr als 1000 Meter Höhe überwand. Leider wurde der Nebel immer dichter. Aus diesem Grunde hatte auch niemand so recht Lust, lange im Freien zu Verweilen. Das vorzügliche Mittagessen nahmen die Veteranen im Hotel/Restaurant Edelweiss auf der Staffelhöhe ein.

Rückblick

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Mit einigen Eckpunkten schilderte Manfred R. Küng den Zusammenhang zwischen der Rigi und der Segelflugszene. 1931 wurde zum ersten Mal ein Segelfluglager auf der Rigi durchgeführt. Damals in Zusammenarbeit mit dem Hotelierverein Rigi-Kulm und der Arth-Rigi-Bahn. Ein Jahr später folgte das zweite Rigi Segelfluglager, welches zugleich als erste Schweizermeisterschaft ausgeschrieben wurde. Das nationale Segelfluglager zur Erforschung der Meteo-Verhältnisse in den Voralpen fand 1935 statt. Es war gleichzeitig auch Ausscheidungslager für Piloten, welche im selben Jahr im Jungfraujoch-Lager teilnehmen wollten. In den Jahren 1953/54 wurde ein Fluglager zugunsten der Segelflugforschung und der Schweizerischen Rettungsflugwacht (heute REGA) organisiert, und 1956 führte die SG Oberaargau auf der Rigi ein Sommerlager mit ersten Gummiseilstarts durch.

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So präsentierte sich das Wetter auf der Staffelhöhe

1985 fand auf Initiative der Segelflugveteranen das «50-Jahre-Rigi» Jubiläumstreffen statt. Der Anlass war verbunden mit dem Herbstausflug der Veteranen. Seitdem werden von der Oldtimer Segelflugvereinigung (OSV) regelmässig Gummiseilstarts auf der Rigi organisiert. Auch am Wochenende nach dem Herbsttreffen der Veteranen wäre ein Treffen geplant gewesen, leider fiel es der Witterung zum Opfer.

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Kurz nach 15 Uhr brachte die Nostalgiebahn die Veteranen wieder sicher nach Vitznau hinunter. Mit dem Dampschiff «Stadt Luzern» ging die Reise wieder zurück in den Heimathafen. Eine Stunde nach der Ankunft in Luzern präsentierte sich die Rigi übrigens unter einem klarblauen Himmel!

Mutiger Schritt

Herzlichen Dank an Bruno Ruchti und Werner Locher für die gute Organisation des Herbstausfluges. Es war ein mutiger Schritt, die sonst traditionelle Schiffsreise noch durch ein weiteres Verkehrsmittel zu ergänzen, aber es hat sich gelohnt.
Die Berner Veteranen in gemütlicher Runde.

Text und Bilder Lucretia Hitz

iPhone App Segelflugtheorie Schweiz wieder erhältlich

Nach einem gewisser Unterbruch der Verfügbarkeit ist die App Segelflugtheorie-Schweiz wieder kostenlos im AppStore erhältlich.

28. März 2013

Eine neue Version der iPhone Applikation Segelflugtheorie Schweiz mit überarbeiteter Fragensammlung zur Vorbereitung auf die theoretische Segelflugprüfung ist ab sofort wieder kostenlos im AppStore erhältlich.

Diese App ergänzt das Lernprogramm des Segelflugverbandes der Schweiz, welches ebenfalls demnächst auf der SFVS-Website zur Verfügung stehen wird. Das Programm stellt einen sehr nüzlichen Beitrag zur Theorieausbildung dar.

Neues Tracking System: Für uns getestet von unseren Junioren

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InReach SE, ein Personal Tracker und Kommunikationsgerät der neusten Generation, perfekt geschaffen für den ambitionierten Segelflieger!

Trotz stetig wachsendem Sicherheitsanspruch können Piloten bei Unfällen in unwegsamem Gelände oftmals erst mit einer aufwändigen Suchaktion geortet werden, was dazu führt, dass rettende Hilfe leider zu spät eintrifft. Dieses Thema beschäftigt natürlich auch das Swiss Junior Gliding Team. Erfreulicherweise ist es nun gelungen, mit der Schweizer Firma We-Secure.ch eine Partnerschaft einzugehen.

Ich hatte die Gelegenheit, während der Segelflugsaison 2015 den Personal Tracker InReach SE sowie weitere Gadgets der Firma We-Secure ausgiebig im Flachland, den Alpen sowie im Apennin zu testen und kam uneingeschränkt zum Schluss: Die Produkte überzeugen!

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Hier eine kurze Zusammenfassung der wesentlichsten Vorteile:

  • Der Tracker kommuniziert ausschliesslich über das bewährte Iridium Satelliten Netzwerk und hat somit eine 100%ige, weltweite, Abdeckung. Die Stabilität des Systems bestätigte sich im Test darin, dass in allen Flügen alle Trackingpunkte vollständig übermittelt wurden.
  • Anhand der online abrufbaren Map, die extrem detailliert ist, können Freunde nebst der Position auch die aktuelle Höhe und Geschwindigkeit ablesen.
  • Das Gerät ist mit einem leistungsstarken Akku ausgerüstet, der problemlos mehrere Flüge durchhält und zudem mit einem gewöhnlichen USB-Ladegerät aufgeladen werden kann. Der aktuelle Füllstand ist jederzeit einfach ablesbar.
  • Für Notsituationen gibt es einen grossen SOS-Knopf, mit welchem direkt die Search & Rescue alamiert wird.
  • Das Gerät bietet die Möglichkeit, Nachrichten wie SMS und E-Mail zu senden und zu empfangen.
  • Dazu kommen viele praktische Spielereien, wie die Bluetooth kommunikation mit dem Handy welche in Kombination mit der dazugehörigen App das Produkt perfekt ergänzen.
  • Nützliche Zusatzprodukte runden das Angebot perfekt ab.

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Fazit:

Der Personal Tracker, mit Kommuniktionsfunktionen, von We-Secure.ch, plus Zusatzprodukte wie der externe Akku mit Solarladestation Goal Zero, überzeugten mich in allen Belangen und kann ich allen Segelfliegern wärmstens empfehlen. Der nächste Einsatz folgt an der Junioren Weltmeisterschaft in Narromine, Australien.

Autor: Mario Staub

Die Kosten welche für das Gerät anfallen, können hier nachgelesen werden. Geeignete Abonnemente und deren Kosten hier